Dog Head King entwerfen ein geschlossenes, bedrückendes Szenario von übersteigertem Stolz, Herrschaft und Allmachtsfantasien und dem langsamen Verfall, wenn Macht ihr menschliches Gesicht der Verantwortung verliert. Ohne Aussicht auf Erleichterung, alles ist schwer, langsam, ritualisiert. Musikalisch bewegt sich Dog Head King im Spannungsfeld zwischen klassischem Doom und gothic-getränkter Atmosphäre. Sakral, aber entweiht. Dunkelheit wird verdichtet. Schicht um Schicht wird eine Schwere entwickelt, die den hundsköpfigen König, archetypisch für triebhafte Aggression und Herrschaft ohne Moral, in den Verfall zwingt. Hybris wird zur Qual, Qual wird zu mitleiderregendem würdelosen Winseln.